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Wie erkennt man das gute olivenol

Wie erkennt man das gute Olivenöl?

 

Das ist ein schwieriges Thema für den Durchschnittsverbraucher. 
Doch mit ein wenig Aufmerksamkeit könnte man sich helfen.

 

 Dabei sollte man folgende drei Schritte gehen.

 

1. Das Etikett, wie eigentlich bei allen Produkten, gut lesen. 

 


Hier steht Ihnen eine Tabelle zur Herkunftserkennung.


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Je mehr Informationen darauf stehen, desto besser. 
Wichtig ist die Klasse (z.B. Extra Virgin Olivenöl). Darunter versteht sich automatisch, dass es kalt extrahiert, nur mit mechanischen Verfahren gewonnen ist und maximal 0,8 % freie Fettsäure hat. Es ist schön zu lesen, aber überflüssig und laut neuen Bestimmungen muss nicht auf dem Etikett geschrieben sein. Hätte eins davon gefehlt, dürfte es nicht so genannt werden. 
Die Herkunft (Land, Region, Ort, Bauer. Je mehr, desto besser) ist sehr wichtig.Wenn sie durch das europäische Siegel bestätigt ist noch sicherer. 
Der Jahrgang und die Haltbarkeit sind ebenso wichtig. Kaufen Sie nur frische, junge Öle, die eine noch lange Haltbarkeit haben. Offiziell sind Olivenöle eineinhalb Jahre nach der Abfüllung haltbar, aber gut gelagert halten sie noch länger.

 

2. Der organoleptische Test.

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So wie die geschulten Feinschmecker die verschiedenen Ölivenöle testen, kann es auch jeder machen. 
Man braucht vielleicht etwas Zeit und Mühe, aber man wird viel mehr Gespür für gute Öle entwickeln. Nehmen Sie ein paar Olivenöle, Schnapsgläser, Wasser, Brot ohne Gewürze, Apfel. 
Die Öle sollten eine Temperatur von zwischen 25 und 30 Grad haben, um ihre Eigenschaften zu entfalten. 
Vermeiden Sie vorher Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze und Süsses zu essen, Kaffee trinken, Rauchen und allgemein alles, was den Geschmack beeinflussen könnte. 

 

Laden Sie ein paar Freunde ein. 
Schenken Sie ein bisschen Olivenöl in das Schnapsglas ein, warten Sie einwenig, riechen Sie, um das Aroma zu spüren (es sollte fruchtig und frisch riechen), nehmen Sie etwas in den Mund und lassen es sich kurz auf der Zunge mit dem Speichel vermischen (so stellt man die Bitterkeit fest) und zuletzt schlucken Sie ganz wenig (um das Pikante festzustellen).

 

Als Alternative können Sie nach dem Riechen ein Stück Weisbrot im Olivenöl tränken und langsam essen. 
So könnten Sie die drei positiven Eigenschaften vom guten Extra Nativen Olivenöl feststellen. Dabei sollten sie natürlich und harmonisch wirken. Fehlt eine davon, ist es kein Extra sondern nur Nativ. 
Dabei sollten keine negativen Eigenschaften, wie ranzig, muffig, metallisch, erdig, holzig u.a. spürbar sein. Tun Sie es öfters und Sie werden mit der Zeit wie ein Profi.

 

 Hauptsache es macht Spass.

 

3. Vertrauen.

 

 Auch wenn das Etikett und der private, organoleptische Test i.O. zu sein scheint, (Sie sind ja kein Profi und nachweisen ist schwierig), ist es immer ein Gebot, Ihren Lieferant zu kennen und ihm zu vertrauen. 
Denn es gibt leider genug Fälschungen. Es gibt zwar Regeln und Gesetze, aber die Kontrolle ist nicht streng genug, oder sie sind den grossen Handelskonzernen angepasst und sie haben immer die Möglichkeit glaubwürdig zu manipulieren. So sind oft Olivenöle auf dem Handel trotz eine perfekte Etikette behandelt und gemischt.

 

Unsere Empfehlung:

 

Vermeiden Sie Olivenöl, das von sehr grossen Lieferanten kommt zu kaufen (die Fälschungsgefahr ist gross).
Kaufen Sie keins, das sehr billig ist (es heisst aber nicht, dass es sehr teuer sein muss). 
Kaufen Sie kein loses direkt von den Bauern, ausser Sie haben Ahnung und Vertrauen. (oft lagern Bauern falsch und achten nicht auf die Feinheiten eines so sensiblen Produktes und es gibt keinerlei Kontrolle ). 
Werden Sie anspruchsvoller und äussern Ihre Meinung, so werden die Lieferanten sich Mühe geben, bessere Produkte zu liefern. 
Prüfen Sie uns auch. Kommen Sie im Winter nach Kreta und schaffen Verbindung und Erfahrung. So werden Sie uns helfen das Interesse aufrecht zu erhalten und Freude daran zu haben.